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Berichten wir zu alarmistisch über die AfD?


Reporterfabrik

Über diesen Workshop

Abgesperrte Pressebereiche, öffentliche Anfeindungen, Feindmarkierungen und die Bedrängung durch Streamer: Ann-Katrin Müller hat auf Parteiveranstaltungen der AfD Verhalten durch die Veranstalter erlebt, das die Pressefreiheit einschränkt und auch die persönliche Sicherheit bedroht. Die AfD hat in den vergangenen Jahren ihre Positionen immer weiter nach rechts verschoben. Ann-Katrin Müller vergleicht diese Entwicklung mit der der NPD Anfang der 200er Jahre. Ein zentraler Unterschied beim Umgang mit Journalisten und Öffentlichkeit: Die Menge an Gesprächsangeboten und Interviews. Die NPD war verschlossen, beinahe pressescheu. Andersherum wollte auch von der Presse kaum jemand mit der NPD reden. Das ist heute bei der AfD anders. In diesem Workshop geht es darum, wie Journalisten mit der AfD umgehen, wenn sie an einer Regierung ist oder sie allein stellt. Zum Zeitpunkt der Aufzeichnung dieses Workshops hatte die AfD gerade die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt gewonnen. Es war aber noch kein neuer Landtag zusammengetreten.

Jedes Kapitel des Workshops bietet

  • ein Tutorial
  • Aufgaben für die Teilnehmer
  • eine Zusammenfassung des Kapitels mit ergänzenden Materialien als Download
  • ein Forum, in dem die Teilnehmer sich über den Inhalt des Workshops austauschen können

Das erwartet dich im Workshop

Kapitel 1: Journalistische Maßstäbe verschieben? (11:03 min)

Kapitel 2: Das Ermächtigungsgefühl (16:09 min)

Kapitel 3: Das Handwerk der Einordnung (11:42 min)

Kapitel 4: Zuviel Alarmismus? (14:46 min)

Kapitel 5: Über Fraktionen in der AfD berichten? (8:56 min)

Kapitel 6: Aufs Scheitern in der Regierung hoffen? (18:39 min)

Dozentinnen

Course Staff Image #1

Ann-Katrin Müller

1987 im Rheinland geboren, studierte Politikwissenschaften und European Studies in Bonn und London. Stationen bei Phoenix, dapd, der »Financial Times Deutschland« und dem WDR. Volontierte beim ARD-Polittalk »hart aber fair«, seit August 2013 Politikredakteurin im SPIEGEL-Hauptstadtbüro.

Course Staff Image #1

Anne Lena Mösken

Anne Lena Mösken ist stellvertretende Chefredakteurin der „Freien Presse“ in Chemnitz und zuständig für die redaktionelle Entwicklung. Sie leitet außerdem das Ressort Wochenende/Gesellschaft, verantwortet das WE. Magazin der „Freien Presse“ und hostet den Newsletter für sächsische Landespolitik „Zehn vor Zwölf“. Davor hat sie viele Jahre als Reporterin in der Lokalredaktion und im Dossier der "Berliner Zeitung" gearbeitet. Ihre Reportagen wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Theodor-Wolff-Preis und dem Deutschen Reporter:innenpreis.

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